Wüste aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Als Wüste bezeichnet man die vegetationslosen oder vegetationsarmen Gebiete der Erde. In Wüsten bedeckt die Vegetation  weniger als 5 % der Oberfläche. Ursache für Wüsten ist entweder fehlende Wärme (Kältewüste, Eiswüste) der subpolaren und subnivalen Regionen, Überweidung, oder Wassermangel (Trockenwüste, Hitzewüste). Geomorphologische Einteilung der Wüsten: Sandwüste: Eine Sandwüste ist eine Wüste mit einer Oberfläche, die überwiegend aus Quarzsand  besteht, der durch die Bodenerosion  einer Kieswüste  entstand, oder aus anderen Regionen eingeweht wurde. Die Lebensbedingungen in den Sandwüsten sind härter als in anderen. Es gibt sie mit und ohne Dünen. Gut befahrbar, wenn verfestigte Sandebenen, sonst mit dem Wagen nur mühsam passierbar. Stein- oder Felswüste: Die Oberfläche dieses Wüstentyps ist übersät mit dicht blockigem, kantigem Schutt- oder Felsmaterial, angesammelt als Ergebnis der physikalischen Verwitterung und der Auswehung des Feinmaterials. Meist sind es mit Geröll bedeckte Hochflächen. Auf der Oberfläche der Gesteine findet sich vermehrt Wüstenlack. Mit dem Auto kaum passierbar. Kieswüste: Kieswüsten entstehen nach Erosion von Stein- oder Felswüsten (Akkumulation von gröberen Korngrößen durch Ausblasung der feineren Korngrößen) oder durch die Ablagerung von Kies im Vorfeld von Gletschern. Wagenspuren halten sich hier besonders lange. Gut passierbar. Salzwüste: Salzwüsten entstehen meist in ariden, abflusslosen Sedimentbecken durch starke Verdunstung. Eiswüste oder Kältewüste: Kältewüsten sind in polaren Gebieten und im Hochgebirge  zu finden, deren extrem niedrige Temperaturen die Ausbreitung von Vegetation verhindern. Obwohl der Boden von Eis bedeckt ist, bleibt die Luft temperaturbedingt sehr trocken und es fehlt oft an Niederschlägen. Viele Gebiete in der Antarktis sind fast völlig niederschlagslos. Das Wright Valley als Teil der Ross-Wüste in der Antarktis  gilt als trockenstes Gebiet der Erde. Klimatische Entstehungsweise Relief-, Binnen- oder Regenschattenwüste Im Inneren der Kontinente, hinter hohen Gebirgsketten oder in Beckenlagen. In solchen Regionen fällt nur geringer Niederschlag, weil sie sich zu meeresfern oder im Regenschatten von Randgebirgen befinden. Die feuchten Luftmassen sind vor den Gebirgen zum Aufsteigen gezwungen. Oben auf der Gebirgskette ist die Luft kühler, und kann daher weniger Wasser speichern: die feuchten, kalten Luftmassen sind dazu gezwungen sich abzuregnen. Auf der anderen Seite der Gebirgskette erwärmt sich die Luft insgesamt, aufgrund der feuchtadiabatischen Abkühlung und der trockenadiabatischen Erwärmung und die warmen, trockenen Luftmassen sinken. Binnenwüsten befinden sich südlich der südlichen oder nördlich der nördlichen Wendekreise. Wo sie sanken, bilden sich aufgrund der Wärme und Trockenheit die Relief- oder Binnenwüsten. Am berühmtesten sind die Wüste Gobi, die Takla Makan und der Great Bassin  und als Regeschattenwüste an windabgewandten  Abhängen (d. h. im Lee, dem Regenschatten) von Gebirgen, die Wüste Juda. Subtropische Trockenwüste, auch Passatwüste oder Wendekreiswüste Liegt bei einer geographischen Breite bis zu etwa 30° beidseits des Erdäquators. Sowohl auf der nördlichen als auch auf der südlichen Halbkugel werden die Luftmassen vom Urpassat kommend gezwungen abzusteigen. Das erwärmt sie zunehmend, wodurch die relative Luftfeuchtigkeit abnimmt und trockene, wolkenlose Klimaverhältnisse aufkommen. Beispiele sind die größten Teile der Sahara und die Kalahari. Küstenwüste Ist eine besondere Form der Passatwüste. Passate und spezielle Meeresströmungen verstärken sie. Das kalte aufsteigende Wasser des Meeres kondensiert in der Luft eventuell noch enthaltene Feuchtigkeit an der Meeresoberfläche. Dadurch sinkt die relative Luftfeuchtigkeit weiter, was Wolkenbildung und folglich auch Niederschlag verhindert. „So nah am Wasser und doch so arm an Wasser“, hatte der berühmte Forscher Alexander von Humboldt einmal die Küstenwüste der Atacama beschrieben. Die bekanntesten küstennahen Wüsten sind die Atacama, die Namib und die Nullarbor-Wüste. Auch meeresnahe Teile der Sahara stehen unter dem Einfluss kühler Meeresströme. Nebelwüste Ist auch eine Küstenwüste; in Küstennähe mit regelmäßig starker Nebelbildung in den Morgenstunden trotz niedriger Niederschlagsmengen. Nebelwüsten finden sich in den Subtropen vor allem an kontinentalen Westküsten. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%BCste weiterlesen hier ...
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