Ökologie Das Überleben in Wüstengebieten, mit ihren von Wassermangel  geprägten besonderen Umweltbedingungen, zwingt Pflanzen und Tiere, aber auch den Menschen zu jeweils ganz spezifischen Anpassungen. Regenschauer sind selten, doch wenn es einmal regnet, dann meist sehr heftig. Danach blüht die Wüste auf: Es wachsen farbenprächtige Wüstenpflanzen, die aber wegen des fehlenden Wassers einen kurzen Lebenszyklus haben. Dennoch gewährleisten u. a. auch diese kurzen Vegetationsperioden ein häufig erstaunlich reiches Tierleben. Flora und Vegetation Wüsten sind durch Vegetationsarmut oder gar Vegetationslosigkeit gekennzeichnet, nur etwa ein Viertel aller Wüstenflächen sind überhaupt bewachsen. Die vorhandene Vegetation (Xerophyten, Halophyten) wird durch an Trockenheit oder verstärkte Salz Verträglichkeit angepasste Sträucher, Gräser und bestimmten tiefwurzelnden Bäume (z. B. Akazien in der Kalahari) bestimmt. Sie unterscheiden sich in wassersparenden, wasserspeichernden, unterirdisch überdauernden Pflanzen und in Pflanzen mit kurzer Vegetationszeit. Fauna In vielen Wüsten der Welt sind trotz der vermeintlich lebensfeindlichen Bedingungen zahlreiche Tierarten anzutreffen. Temperaturschwankung in Wüsten Trockenwüsten unterliegen starken Temperaturschwankungen. Tagsüber erhitzt sich der Boden aufgrund der schlechten Wärmeleitung des quarzhaltigen und luftdurchsetzten Wüstenbodens nur oberflächlich. Zudem kann dieser im Vergleich zu feuchten Böden nur wenig Wärmeenergie speichern (Wasser kann etwa sechs Mal soviel Energie speichern wie Sand). Durch die geringe Wolkenbildung dringt tagsüber Wärmestrahlung zwar ungedämpft zu Boden und erhitzt diesen sehr stark (bis zu etwa 70°), strahlt allerdings nachts die wenige gespeicherte Wärme ungehindert ins Weltall ab (Wolken wirken als Isolierungsschicht sowohl vom Weltall zur Erde als auch umgekehrt). Dieses ruft Temperaturunterschiede von 50 K und mehr hervor. Dieser Effekt ermöglicht auch in den trockensten Wüsten ein bescheidenes Leben. Wegen der starken Abkühlung wird ein bodennaher Taupunkt erreicht. Pflanzen und andere Lebewesen können dann von den gebildeten Tautropfen leben. Aufgrund der starken Temperaturschwankungen wird die physikalische Verwitterung in der Wüste enorm gefördert. Die chemische Verwitterung erfolgt hingegen wegen des Wassermangels nur sehr langsam. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%BCste Wüsten in den USA Die aride Landschaft im Westen der Vereinigten Staaten prägen die folgende 4 grossen Wüsten: Great Basin Desert (Grosses Becken) - 540.000 km² Chihuahua Desert - 360.000 km² Sonora Desert - 320.000 km² Mojave Desert (Mohave) Desert - 35.000 km² Wüstenregionen kleineren Ausmasses grenzen oft unmittelbar an die 4 grossen Wüstengebiete an: Colorado Desert mit Anza Borrego Desert, Owyhee Desert, Painted Desert, Great Divide Basin mit Red Desert weiterlesen hier ... +++ www.canyoncrawler.de - www.outdoordreams.de  +++ © 2000 - 2011 K. Hannappel-Fein/ F. Fein - Alle Rechte vorbehalten!  +++