|
Geschichte der USA
1565 Spanien gründete die erste dauerhafte europäische Siedlung der heutigen Vereinigten Staaten in Saint Augustine (Florida).
1607 Die erste ständige britische Siedlung wurde in Jamestown in Virginia gegründet.
1763 Am Ende des Britisch-Französischen Krieges erlangte Großbritannien die Kontrolle über das östliche Nordamerika.
1775 Boston wurde zum Ausgangspunkt des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges.
1776 Der Kontinentalkongress verabschiedete in Philadelphia die Unabhängigkeitserklärung.
1781 Bei der Belagerung von Yorktown schlugen die amerikanischen die britischen Streitkräfte in entscheidender Weise. Zwei Jahre später erkannte Großbritannien die amerikanische Unabhängigkeit im Vertrag von Paris an.
1787 Der Kontinentalkongress tagte in Philadelphia und schrieb die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika nieder. 1790 unterzeichneten alle 13 Bundesstaaten.
1803 Die Größe der Vereinigten Staaten verdoppelte sich nahezu durch den “Kauf von Lousiana” , das Präsident Thomas Jefferson von Frankreich erworben hatte.
1812-1815 Der Krieg von 1812 zwischen Großbritannien und den Vereinigten Staaten endete ergebnislos.
1823 Präsident James Monroe warnte Europa in der so genannten Monroedoktrin davor, in die Angelegenheiten der westlichen Hemisphäre einzugreifen.
1848 Die Vereinigten Staaten gewannen den Mexikanischen Krieg und eigneten sich so weitere große Gebiete an. Die neue Westgrenze der Vereinigten Staaten lag nun, nach dem Erwerb Oregons (1846), am Pazifik.
1861 Im Januar spalteten sich mehrere Südstaaten mit Sklavenhaltung von den Vereinigten Staaten ab und bildeten die konföderierten Staaten von Amerika. Im April brach der Sezessionskrieg aus.
1865 Die Kapitulation der konföderierten Staaten beendete den Sezessionskrieg. Die Sklaverei wurde in den gesamten Vereinigten Staaten abgeschafft. Präsident Abraham Lincoln fiel einem Mordanschlag zum Opfer.
1867 Amerika kaufte Alaska von Russland.
1870-1890 Die Phase der Indianerkriege wurde mit der Schlacht am Wounded Knee (1890) beendet.
1886 Der Gewerkschafts-Dachverband American Federation of Labor wurde gegründet, um für die Rechte der Arbeiter in einem zunehmend industrialisierten Land zu kämpfen.
1898 Durch den Sieg im Spanisch-Amerikanischen Krieg kamen die Vereinigten Staaten in den Besitz von Puerto Rico, Kuba, den Philippinen und Guam. Im selben Jahr wurde Hawaii annektiert.
1914 Die Vereinigten Staaten stellten den Panamákanal fertig.
1917-1918 Das Eingreifen der Vereinigten Staaten in den 1. Weltkrieg festigte ihren Stand als Weltmacht.
1920 Das Frauenwahlrecht wurde eingeführt. Herstellung und Verkauf von Alkohol wurden im Zug der Prohibition verboten.
1929 Der Börsensturz am Schwarzen Freitag an der New Yorker Börse (25. 10. 1929) löste die Weltwirtschaftskrise aus.
1933 Franklin Roosevelt wurde Präsident und führte eine Reihe wirtschaftlicher und sozialer Neuerungen ein, die unter dem Begriff New Deal in die Geschichte eingingen. Die Prohibition wurde außer Kraft gesetzt.
1941 Mit dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor traten die Vereinigten Staaten in den 2. Weltkrieg ein.
1945 Gründung und Beitritt der USA zu den Vereinten Nationen.
1947 Die Truman-Doktrin sollte den sowjetischen Einfluss in Europa und Asien eindämmen. Beginn des Kalten Krieges und aufkommender Antikommunismus.
1950-1953 Truppen der Vereinigten Staaten kämpften im Koreakrieg.
1960 John F. Kennedy wurde Präsident der USA.
1962 Während der Kuba-Krise konnten die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion nur knapp einen Krieg verhindern.
1963 Am 22. November wurde John F. Kennedy in Dallas (Texas) ermordet.
1964 Der Kongress verabschiedete das Bürgerrechtsgesetz.
1965-1973 Der Einsatz amerikanischer Truppen im Vietnamkrieg rief große Proteste innerhalb der Vereinigten Staaten und weltweit hervor.
1968 Ermordung des Bürgerrechtlers Martin Luther King.
1969 Amerikanische Astronauten landeten als erste Menschen auf dem Mond.
1974 Im Zug der Watergate-Affäre wurde Richard Nixon der erste Präsident, der von seinem Amt zurücktreten musste.
1980er Jahre Die amerikanische Wirtschaft erholte sich von einer Rezession, sah sich aber gleichzeitig mit wachsenden Handelsdefiziten konfrontiert.
1990/91 Im 2. Golfkrieg übernahmen die Vereinigten Staaten die Führung einer multinationalen Koalition gegen den Irak.
1992 Los Angeles wurde zum Brennpunkt rassistischer Ausschreitungen. Am 3. November wurde Bill Clinton zum Präsident der Vereinigten Staaten gewählt.
1993 Der Kongress stimmte der Nordamerikanischen Freihandelszone (NAFTA) mit Kanada und Mexiko zu.
1994 Bei den Wahlen erlangten die Republikaner erstmals seit vier Jahrzehnten die Mehrheit im Repräsentantenhaus und im Senat. Die Gesundheitsreform Bill Clintons scheiterte an Finanzierungsproblemen.
1995 Die republikanische Mehrheit stimmte im Kongress für ein neues Gesetz zur Erhöhung der Mehrwertsteuer. Im März kam es zu einem starken Einbruch des US-Dollars. Die direkte Übertragung des Prozesses gegen den ehemaligen Football-Star Oranthel James Simpson im Fernsehen löste heftige Debatten um die Rolle der Medien in Gerichtssälen aus.
1996 Präsident Bill Clinton wurde bei den Wahlen vom 9. November im Amt bestätigt. Olympische Sommerspiele in Atlanta.
1997 In Florida wüten die schwersten Brände seit 50 Jahren. 500-Jahresflut in Osten North Dakotas
1998 Die Lewinsky-Affäre des Präsidenten beschäftigt die ganze Nation und führt fast zum Sturz Clintons
2000 George W. Bush landet einen umstrittenen Wahlsieg und setzt sich knapp gegen seinen Konkurrenten Al Gore durch.
2001 Die Terroranschläge vom 11. September treffen nicht nur Amerika bis ins Mark, sondern erschüttern die ganze Welt.
2002 - 2005 Ära Bush: Kampf gegen den Terror, Befreiung Afghanistans, umstrittener Einmarsch im Irak, Patriotismuswelle, unnachgiebige Haltung und Drohungen gegen von ihm s.g. "Schurkenstaaten", zunehmende Isolierung innerhalb der Weltgemeinschaft, Widererstarken der moralischen und religiösen Wertvorstellungen, erneuter Wahlsieg - diesmal eindeutig. Kabinettsumbildung Feb./März 2005: endlich Ende der Eiszeit zwischen den USA und der Weltgemeinschaft und Zugeständnisse der USA in vielen strittigen Fragen. Hurrikanwelle verwüstet grosse Teile der Golfküste und kostet zahlreiche Menschenleben.
Aug./Sept. 2005: Die Hurrikane Katrina, Rita und Wilma verwüsten grosse Teile der Küstenregionen der Bundesstaaten Louisiana, Mississipi, Alabama und kosten zahlreiche Menschenleben. New Orleans wird zu 80% überflutet. Das desaströse Katastrophenmanagement löst eine innenpolitische Krise aus. Die Auswirkungen der Naturkatastrophen auf die Wirtschaft sind enorm, die Schäden werden auf 100 Milliarden Dollar geschätzt.
|