Rocky Mountains aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Die Rocky Mountains [ˌɹɒkiˈmaʊntənz] (dt. „Felsengebirge“, umgangssprachlich auch Rockies genannt) sind ein ausgedehntes Faltengebirge im westlichen Nordamerika mit einzelnen Vulkanen. Die Berge erstrecken sich, je nach Definition, über 4500-5000 km von Mexiko durch die kontinentalen Vereinigten Staaten bis nach Kanada und Alaska und bilden eine der wesentlichen geographischen Provinzen der Vereinigten Staaten. Neben den eigentlichen Rocky Mountains in Kanada und den US-Bundesstaaten Montana, Idaho, Wyoming, Colorado und New Mexico zählen verschiedene Gebirgsketten in Alaska und Yukon – unter anderem die Alaskakette, die Brookskette und die Eliaskette – und die Columbia Mountains an der kanadischen Pazifik-Küste dazu. Teilweise werden auch noch die Sierra Madre Occidental und Sierra Madre Oriental in Mexiko und den angrenzenden USA dazugezählt, vereinzelt gar die Sierra Volcánica Transversal und Sierra Madre del Sur im südlichen Mexiko. Nicht zu den Rockies zählen die Coast Mountains, die Kaskadenkette und die Sierra Nevada. Der höchste Berg ist der Mount McKinley in Alaska mit 6.194 m, gefolgt vom Mount Logan in Kanada mit 5.959 m. Mount Elbert in Colorado ist mit 4.401 m der höchste Berg der eigentlichen Rockies. Die Rocky Mountains sind Teil der von Feuerland bis Alaska reichenden Kordilleren. Sie beheimaten bedeutende Nationalparks wie den Yellowstone-Nationalpark und diverse Wintersportzentren. Außerdem sind sie reich an Bodenschätzen. Die Region der in den Rocky Mountains gelegenen US-Bundesstaaten wird Mountain States genannt. Geologie und Geografie Bereits vor 600-700 Millionen Jahren waren in Nordamerika riesige Gebirge entstanden, die aber in den folgenden 400 Millionen Jahren beinahe vollständig wieder abgetragen wurden. Einzig einige Gesteinsmassen im Süden stammen noch aus jener vergangenen Zeit. Das heutige Felsengebirge entstand zum größten Teil während des von Geologen als laramische Orogenese genannten Zeitabschnittes, der vor etwa 70 Millionen Jahren begann und vor ca. 30-40 Millionen Jahren endete. Nachdem die Berge etwa so hoch waren wie der Himalaya heute, begannen sich Teile in Nordwestamerika zu strecken und große Krustenteile im Südwesten der Gebirgshochebene unterlagen einem starken Dehnungsprozess, der sie in Gebirgsketten, Hochebenen und Täler aufbrechen ließ. Dieses Gebiet wird heute als Basin and Range Province bezeichnet und umfasst die Wüste Großes Becken und benachbarte Regionen. Zwischen dem ausgehenden Pleistozän und dem Holozän (vor 70.000–11.000 Jahren) waren die Rocky Mountains zu weiten Teilen vergletschert. Die Rockies bestehen zum größten Teil aus metamorphem- und magmatischem Gestein. An den Rändern der südlichen Rockies ist auch jüngeres Sedimentgestein zu finden und in den San Juan Mountains und in anderen Gebieten zuweilen vulkanogenes Gestein aus dem Tertiär. Die Breite (Ost-West-Ausdehnung) der Bergketten schwankt stark. Am breitesten sind die Rockies im US-Bundesstaat Colorado mit 500-600 km. Von der Yellowstone-Gegend an nach Norden spalten sie sich in mehrere Bergketten auf, mit teilweise geringen Breiten von 50-120 km. Durchschnittlich sind die Rocky Mountains 2000–3000 Meter hoch. Die höchsten Berge der Rockies finden sich im Norden. Vom Glacier-Nationalpark an nördlich sind sie zunehmend vergletschert. Ebenfalls in der nördlichen Hälfte finden sich teilweise ausgedehnte Hochebenen – die größte ist das Great Divide Basin –, die von parallel verlaufenden Gebirgszügen begrenzt werden. Im südlichen Teil weisen die Bergformen meist eher abgerundete Erosionsformen auf. Im Gebiet des Yellowstone-Nationalparkes ist die Erdkruste mitunter sehr stark ausgedünnt und magmatisch durchsetzt. So finden sich dort tausende vulkanogener Objekte wie Geysire und heisse Quellen. Gebirgsketten Die Cabinet und Salish Mountains in Idaho und Montana im Norden der USA, im Westen die Wasatch bei Salt Lake City und die Bitterroots entlang der Grenze Idaho- Montana. Das grosse Becken und das Columbia River Plateau separiert diese Ketten von den Gebirgszügen weiter im Westen. Den östlichen Rand die sich dramatsich aus dem Flacland der grossen Ebenen erheben, bilden die Front Range von Colorado, die Wind River Range and Big Horn Mountains in Wyoming, die Absaroka-Beartooth Ketten und die Rocky Mountain Front in Montana, sowie die Clark Range in Alberta. In Kanada definieren Geographen drei Hauptgebirgsketten: die Continental Ranges, Hart Ranges und Muskwa Ranges. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Rocky_Mountains..  weiterlesen hier ... +++ www.canyoncrawler.de - www.outdoordreams.de  +++ © 2000 - 2011 K. Hannappel-Fein/ F. Fein - Alle Rechte vorbehalten!  +++