Upper Montane Forest Ab einer Höhe von ca. 2100m, wo es selbst während des Sommers kalt ist und im Wintermonaten ab etwa November schneit, beginnt der Upper Montane Forest. Die Schneehöhe kann bis zu 180 cm anwachsen und Reste davon bis Juni überdauern. Aufgrund der klimatischen Bedingungen in dieser Höhenlage sind hauptsächlich Tannen, Kiefern, Wacholder und in größerer Höhenlage auch Latschenkiefern anzutreffen. Zu den häufigen Tierarten zählen die Einsiedlerdrossel, Bartkauz, Goldmantel-Ziesel, seltener auch Marder. Wälder, welche in die Kategorie des Upper Montane Forest fallen, sind im Yosemite Valley, entlang der „California State Route 108“ und entlang der „Tioga Pass Route“ zu finden. Subalpine Forest Ab einer Höhe von etwa 2750 m beginnt die Zone des Subalpine Forest. In dieser Höhe ist die Wachstumsperiode nur kurz und die Winter lang, kalt und schneereich. Kiefern oder Tannen sind nur noch in den Gebieten mit nährstoffreichem Boden zu finden, ansonsten herrschen Grasländer und kleinwüchsige Pflanzen wie Latschenkiefern oder Sträucher vor. Trotz der Höhenlage leben viele Tierarten dort, einige jedoch nur zeitweilig (z.B. der Kiefernhäher). Diese Vegetationsstufe ist u.a. am Tioga Pass oder in den höheren Gebieten des Yosemite Valley (z.B. den Tuolumne Meadows) anzutreffen. Alpine Zone Oberhalb der Baumgrenze, ab etwa 2900 m, beginnt die Alpine Zone. Sie ist durch lange schneereiche Winter geprägt. Die dort vorkommenden krautigen Pflanzen sind auf rasche Samenproduktion angewiesen, da die frostfreie Phase im Sommer nur kurz ist. Es leben dort nur wenige Tierarten, unter anderem Belding-Ziesel, Gelbbauchmurmeltier, Pfeifhase und Dickhornschaf. Östliche Vegetationsstufen Die vier oberen Vegetationsstufen im Osten der Sierra Nevada entsprechen denen der Westseite, sind allerdings in größere Höhenlage verschoben:     * Lower montane forest: 2100 m bis 2700 m     * Upper montane forest: 2700 m bis 3200 m     * Subalpine forest: 3200 m bis 3700 m     * Alpine Zone: ab 3700 m Die unterste Vegetationsstufe im Owens Valley wird aufgrund ihrer anderen Artenzusammensetzung als Pinyon-Juniper Woodland Zone“ bezeichnet, welche bis in ca. 1500 m Höhe reicht. Diese ersetzt dort die niedrigste Vegetationsstufe, die Foothill Woodland Zone. Charakteristische Pflanzenarten sind die Einblättrige Kiefer und Wacholder, im Unterwuchs unter anderem Wüsten-Beifuß. Das Dickhornschaf und der Nacktschnabelhäher leben u.a in diesen Wäldern. Feuchtgebiete Feuchtgebiete sind in den Talböden der Gebirgskette zu finden und hydrologisch (über Grundwasser oder saisonale Überflutung) meist an benachbarte Seen oder Flüsse gebunden. Wiesen in Höhenlagen zwischen ca. 900 m und 3200 m zählen generell zu den Feuchtgebieten, ebenso Auwälder, die zahlreiche Fließgewässer begleiten. In der Sierra Nevada treten neben fluss- und seegebundenen Feuchtgebietstypen (letztere seltener) auch Moore auf. Geologie Die Bildung der Sierra Nevada begann in der Trias. In dieser Zeit kollidierte als Folge der Kontinentaldrift ein Inselbogen mit der westamerikanischen Küste und setzte eine Gebirgsbildung in Gang, wobei metamorphe Gesteine entstanden, die heute den wesentlichen Bestandteil der Sierra Nevada bilden. Vor ca. 20 Millionen Jahren war das Gebiet der heutigen Sierra Nevada ausgeprägt vulkanisch aktiv. Vor ca. 4 Millionen Jahren kippte die Sierra Nevada nach Westen und ihr heutiges Erscheinungsbild begann zu entstehen. Flüsse schnitten tiefe Canyons in das Gebirge der Sierra Nevada. Ab etwa der Zeit vor etwa 2,5 Millionen Jahren bildeten Gletscher charakteristische Trogtäler. Als Folge von Erosion durch Wasser und Eis wurden die Plutone freigelegt, die heute vielfach die Gipfel der Sierra Nevada bilden. Bis heute kann man in der Sierra Nevada Gold und Silber finden. Klima und Meteorologie Im Herbst, Winter und Frühling fallen in der Sierra Nevada zwischen 500 und 2030 mm Niederschlag, oberhalb etwa 1800 m meist als Schnee. Die Sommer sind trocken, nachmittägliche Gewitter jedoch nicht ungewöhnlich. Die Sommertemperaturmittel bewegen sich zwischen 5,5 und 15,5°C. Die Täler Owens Valley und Death Valley, die sich östlich an die Sierra Nevada anschließen, werden auch als „land of little rain (deutsch: Täler mit wenig Regen)“ genannt, da sie sehr trocken sind. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die vom Pazifik aus kommende Feuchtigkeit sich in der Sierra Nevada abregnet (bzw. -schneit), bevor sie diese beiden Täler erreicht. Anders liegen die Verhältnisse beim Central Valley, welches im Westen an der Sierra Nevada grenzt und somit größere Niederschlagsmengen erhält.  Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Sierra_Nevada weiterlesen hier ... +++ www.canyoncrawler.de - www.outdoordreams.de  +++ © 2000 - 2011 K. Hannappel-Fein/ F. Fein - Alle Rechte vorbehalten!  +++