Südosteuropa und Balkanstaaten aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Südosteuropa (im Deutschen oft auch als SOE abgekürzt) bezeichnet die Länder im Südosten Europas, wobei die Abgrenzung je nach Kontext unterschiedlich ist. Staaten Für den umstrittenen Begriff Südosteuropa wird in der geographischen wie historischen Forschung meist eine topographische Einteilung verwendet, welche dem Begriff die Staaten der Balkanhalbinsel zuzüglich des Pannonischen Beckens sowie des transkarpathischen Raums zwischen unterer Donau und Dnister zuordnet. Südosteuropa im engeren geographischen und politischen Sinne umfasst die folgenden Staaten: Albanien Bosnien und Herzegowina Bulgarien Griechenland Kroatien Mazedonien Moldawien Montenegro Rumänien Serbien Slowenien Ungarn Turkei (nur Ostthrakien) De facto unabhängige Gebiete: Kosovo, Transnistrien Mitunter werden auch Zypern, das de facto unabhängige Gebiet der Türkischen Republik Nordzypern und die Türkei (Staaten die eigentlich zu Asien zählen), sowie der Budschak (Ukraine) zu Südosteuropa gerechnet. Insgesamt handelt es sich in etwa um eine Fläche von über 960.000 km² mit rund 90 Millionen Einwohnern (21. Jahrhundert). Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdosteuropa Balkanhalbinsel aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Der Begriff Balkanhalbinsel wird oft synonym mit Südosteuropa verwendet. Der Balkan ist eine geografisch unterschiedlich definierte Region im Südosten Europas. Die Balkanhalbinsel ist die östlichste der drei ins Mittelmeer ragenden südeuropäischen Halbinseln. Das Wort Balkan stammt aus dem Türkischen und bedeutet so viel wie Gebirge oder Bergwald. Unter dem Begriff Balkanländer werden unterschiedliche Länder zusammengefasst, deren Gemeinsamkeit darin besteht, dass ihre heutigen Territorien jahrhundertelang im österreichisch- russisch-türkischen Spannungsfeld lagen. Die dadurch bedingten ständigen Gebietsveränderungen und Umsiedlungen bzw. Vertreibungen ließen den Staat als Repräsentanten wechselnder Fremdherrscher erscheinen, der keine Loyalität erwarten durfte. Als wertneutraler Begriff bürgert sich nicht zuletzt deshalb immer mehr der (geographisch nicht ganz deckungsgleiche) Terminus Südosteuropa ein. In einigen der sogenannten Balkanländer ist die Bezeichnung Balkan aber bisweilen ein durchaus positiv besetzter Begriff: In Bulgarien etwa ist Balkan Namensbestandteil vieler Unternehmen und touristischer Einrichtungen (wobei sich Balkan hier auf das Balkangebirge bezieht), und Bulgaren pflegen ein recht positives Verhältnis zu ihrer „Balkan-Identität“. Ein Grund hierfür dürfte die Tatsache sein, dass dieses Gebirge über Jahrhunderte als Zufluchtsort verschiedener bulgarischen Freiheitskämpfer diente, wie z. B. der Heiducken im Kampf gegen die osmanische Herrschaft. Die neuere, überwiegend im EU-Kontext verwendete Begriff „Westbalkan“ umfasst die Nachfolgestaaten Jugoslawiens ohne Slowenien, jedoch um Albanien ergänzt. Anders ist die Situation dagegen in Kroatien, Ungarn oder Slowenien: Als ehemalige Bestandteile Österreich-Ungarns fühlen sich viele Bürger dieser Staaten mit traditionell katholischer Bevölkerungsmehrheit einem so genannten mitteleuropäischen Kulturkreis verbunden und distanzieren sich vom Balkanbegriff. Meistens distanziert sich auch Rumänien, dessen Fläche ungefähr zur Hälfte Österreich- Ungarn gehört hat und rein geographisch nur durch die nördliche Dobrudscha in der Balkanregion vertreten ist, von diesem Begriff. Auch Griechenland wird fast ausschließlich zu Südeuropa gezählt.
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