Südeuropa
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Südeuropa ist eine zusammenfassende Bezeichnung für die Staaten Portugal, Spanien, Andorra,
Monaco, Italien, San Marino, die Vatikanstadt und Malta (wie auch Gibraltar). Frankreich, das
eigentlich stets zur Gänze zu Westeuropa gerechnet wird, nimmt dabei eine Sonderstellung ein.
Der Süden Frankreichs wird geografisch zu Südeuropa gerechnet. In der Geografie hat sich dafür
der Fachbegriff Le Midi eingebürgert.
Im weiteren Sinne schließt der Begriff Südeuropa auch die Länder Südosteuropas ein,
insbesondere die Mittelmeeranrainer-staaten Slowenien, Kroatien, Montenegro, Albanien und
Griechenland.
Als Grenze zu Südeuropa wird häufig der Alpenbogen genannt, somit wird auch die Südschweiz
zu Südeuropa mitgezählt. Die klimatische Grenze ist deutlich an den Alpenübergängen spürbar.
(z. B. St. Gotthard, San Bernadino)
Bosnien-Herzegowina und Slowenien haben jeweils auch einen relativ kurzen Küstenabschnitt am Mittelmeer (Slowenien 46
km, Bosnien und Herzegowina ca. 20 km). Kulturell gesehen besteht in diesen Ländern eine eher geringere Bindung zum
Mittelmeer und südeuropäischen Werten als in den zuvor genannten Staaten. Geografisch gesehen werden diese Länder
jedoch, ebenso wie die Binnenstaaten Serbien, Kosovo und Mazedonien, in gewissen Kategorisierungen auch Bulgarien und
Rumänien, zu Südeuropa gezählt.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdeuropa
Die letztgenannten Staaten der Balkanhalbinsel werden auch als Länder Südosteuropas.aufgeführt.
Mittelmeerraum
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Die Länder Südeuropas zählen überwiegend zu den Mittelmeeranreinerstaaten. Der
Mittelmeerraum ist eine transkontinentale Region, die das Mittelmeer mit den darin liegenden
Inseln, und die küstennahen Festlandregionen dreier Kontinente erfasst, die zu Südeuropa,
Vorderasien und Nordafrika gerechnet werden.Gemeinhin wird das natürliche und potenzielle
Verbreitungsgebiet des Olivenbaums als Faustregel für die Bezeichnung des Mittelmeerraums
akzeptiert. Der Mittelmeerraum teilt sich über die drei Kontinente Europa, Afrika und Asien auf. In
Europa erstreckt er sich ganz oder teilweise über Portugal, Spanien, Frankreich, Italien,
Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Albanien, Griechenland und die
europäische Türkei, die Kleinstaaten Andorra, Monaco, San Marino, Vatikanstadt sowie Malta. Der
asiatische Teil liegt in der asiatischen Türkei sowie Syrien, Libanon, Israel, den palästinensischen
Autonomiegebieten und Jordanien sowie die Insel Zypern. In Afrika gehören die nördlichen
Landesteile von Ägypten, Libyen, Tunesien, Algerien und Marokko zum Mittelmeerraum.
Klima
Der Mittelmeerraum ist fast ausschließlich vom nach ihm benannten Mittelmeerklima bestimmt. Der mediterrane Klimatyp wird
der subtropischen Klimazone zugerechnet. Dieses Klima kommt dadurch zustande, dass sich die Region im Einflussbereich
zweier Großwetterlagen befindet: Im Sommer bestimmt das Azorenhoch das Geschehen, indem es sich praktisch über den
ganzen Mittelmeerraum ausbreitet. Windarmes, sonnenscheinreiches Wetter ist die Folge – vereinfacht gesagt wandert das
Wüstenklima der Rossbreiten im Sommer nach Norden. Im Winter stellt sich ein umgekehrter Effekt ein: das Hoch verlagert
sich nach Süden und lässt den Mittelmeerraum im Einflussbereich der Westwinde zurück. Es stellt sich eine typische Zugbahn
winterlicher Zyklone ein, die über Nordeuropa von sibirischen und skandinavischen Hochs nach Süden abgedrängt werden und
daher in den Mittelmeerraum ziehen. Dort können sie sich über dem Mittelmeer immer wieder mit
Wasser anreichern, so dass sie bis in den Nahen Osten Regen bringen. Charakteristisch für das
Mittelmeerklima sind daher milde, regenreiche Winter und heiße, trockene Sommer.
Vegetation
Zwar ist aufgrund Jahrtausende alten menschlichen Eingriffs die ursprüngliche Vegetation nur
schwer zu bestimmen, aber es ist wahrscheinlich, dass der Mittelmeerraum einst vollständig von
Wäldern dieser Arten bedeckt war. Typische Vertreter sind im Westen die Steineiche (Quercus
ilex) und die Korkeiche (Quercus suber), im Osten der Olivenbaum (Olea europaea) und der
Johannisbrotbaum (Ceratonia siliqua). In feuchteren Gebieten haben sich bis heute Restbestände
von Lorbeerwäldern erhalten. Pinien, Zypressen und Zedern dominieren in der höher gelegenen
Nadelwaldstufe. Laubabwerfende Bäume wie Ulme, Pappeln, Platane und Kastanie sind in den
Auen und Flusstälern verbreitet. Grenzen dieser Vegetationsformen werden durch Feuchtigkeit im
Norden, Trockenheit im Süden und Osten sowie Kälte in den Höhenlagen gebildet.
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