+++ www.canyoncrawler.de - www.outdoordreams.de  +++ © 2000 - 2011 K. Hannappel-Fein/ F. Fein - Alle Rechte vorbehalten!  +++ Wandern in Europa Vom Süden Spaniens bis zur nördlichsten Halbinsel in Norwegen, vom Kaukasus im Osten bis zur Atlantikküste Portugals erstreckt sich ein Netz aus Wanderwegen über den Subkontinent. Wanderwege in Europa aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie In Europa sind viele landschaftlich reizvolle Regionen weitgehend durch gewartete und markierte Wanderwege  erschlossen. Es gibt verschiedene Arten von Wanderwegen, wie z. B. Zielwanderwege, Rundwanderwege, Streckenwanderwege, Weitwanderwege  und Fernwanderwege – national oder europaweit. Zu Themenwanderwegen zählt man beispielsweise Lehrpfade, Naturerlebnispfade, Barfußparks, Wattwanderwege oder Planetenwege. Im Alpinen Gelände wird der Wanderweg vom Klettersteig unterschieden, der außer der prinzipiellen Trittsicherheit und Kondition auch ein Grundmaß an Klettertechnik erfordert. Es gibt Qualitätskriterien für Wanderwege. Ein möglichst kleiner Teil darf auf Fahrwegen, die überwiegende Strecke soll auf Naturboden und Wegen mit Pfadcharakter verlaufen. Im Idealfall eignen sich Teilstrecken zum Barfußwandern. Naturschönheiten, Wechsel der Landschaftsformationen, Ausblicke und Sehenswürdigkeiten tragen zur Attraktivität bei. Gute Markierung und Ausschilderung sind wichtig. Wanderwege können in Deutschland mit unterschiedlichen Prädikaten ausgezeichnet werden. Es gibt einerseits das Prädikat Qualitätsweg Wanderbares Deutschland des Verbands Deutscher Gebirgs- und Wandervereine, andererseits das Prädikat Deutsches Wandersiegel des Deutschen Wanderinstituts e.V. In Zusammenhang mit letzterem wird auch von Premiumwanderwegen  gesprochen. In Österreich und der Schweiz, den Alpinregionen Deutschlands und anderen Alpenstaaten werden Wanderwege von den Alpenvereinen und ähnlichen Institutionen betreut. Im letzten Jahrzehnt verstärkt sich in Österreich der Trend, dass Wanderwege von Tourismusverbänden, Sportvereinen oder lokalen Wandervereinen  angelegt und betreut werden. Die Länder unterstützen Wegbetreuer bei der Beschilderung von Wanderwegen. In der Schweiz sind die kantonalen Sektionen der Schweizer Wanderwege SAW für Markierung und Instandhaltung der Schweizer Wanderwege verantwortlich. Seit 1987 verpflichtet das „Bundesgesetz über Fuss- und Wanderwege“ die Kantone, für die Wanderwege zu sorgen. Im Auftrag der Kantone planen die Wanderwege-Vereinigungen die Wegnetze. Die Wanderwege im Riesengebirge  und der Tatra  (Tschechien, Slowakei und Polen) wurden bereits im 19. Jahrhundert angelegt und werden wie folgt unterschieden:     * weiß-rot-weiß: Kammwege mit oft über weite Strecken gute Fernsicht, Wege zu touristisch interessanten Punkten oder an denen entlang, oft gut ausgebaut     * weiß-grün-weiß: Waldwege, Wege durch Naturreservate und Naturlehrpfade     * weiß-blau-weiß: weniger interessante Wege mit höherer Schwierigkeit     * weiß-gelb-weiß: bequeme Wanderwege mit eher wenigen Höhenunterschieden; kurze Verbindungen zwischen Hauptwegen Die Farbklassifizierung trifft vor allem im Riesengebirge zu, wo die Wege schon sehr alt sind. Die Farbklassifizierung wird nicht immer konsequent eingehalten, trifft aber meistens zu. Spanien verfügt über ein gut ausgebautes Wanderwegenetz. Die Fernwanderwege  in Spanien  nennen sich Senderos de Gran Recorrido (Abkürzung: GR). Die Wege sind typischerweise mit rotweißen Markierungen gekennzeichnet und zählen zu den GR-Fernwanderwegen. Der bekannteste Fernwanderweg ist der GR 65, der auch als Jakobsweg  bekannt ist. Daneben gibt es noch die     * Senderos de Pequeño Recorrido (PR, mit gelbweißen Markierungen), Wanderstrecken mit einer Länge zwischen 10 km und 50 km,     * Senderos Locales (SL), Wanderstrecken bis zu 10 km     * Senderos Urbanos (SU), städtische Wanderwege Die GR-Fernwanderwege, französisch Sentier de Grande Randonnée, niederländisch Grote Routepaden oder Lange-afstand-wandelpaden, portugiesisch Grande Rota, spanisch Gran Recorrido, katalanisch Gran Recorregut sind ein Netzwerk von Fernwanderwegen  in Europa, zumeist in Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Spanien. In Frankreich werden sie von der Fédération française de la randonnée pédestre unterhalten, in Spanien von der Federación Española de Deportes de Montaña y Escalada. Einige GR-Fernwanderwege sind Teil der längeren Europäischen Fernwanderwege, die mehrere Länder durchqueren. In aller Regel werden die Wege mit Nummern bezeichnet, die jedoch keiner gemeinsamen Norm folgen: So gibt es in verschiedenen Ländern gleichnamige GRs, die jedoch nicht aneinander anschließen. In Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Spanien sind GRs weiß-rot markiert. Das Schaubild verdeutlicht das französische Markierungssystem:     * weiß-roter Balken = GR     * gelb-roter Balken = GRdP (Grande Randonnée de Pays)     * gelber Balken = Petits Randonnées, für die die Verantwortung bei den jeweiligen Départements liegt. Die Europäischen Fernwanderwege sind von der Europäischen Wandervereinigung  initiiert worden. Ein Ziel bei deren Gründung im Jahr 1969 war, ein völkerverbindendes Netz von Weitwanderwegen durch Europa zu schaffen. Im Laufe der Jahre wurden auf dieser Basis 11 große Fernwanderwege  eingerichtet. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wanderweg  http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_europ%C3%A4ischen_Fernwanderwege http://de.wikipedia.org/wiki/Fernwanderweg
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